Sauerstoff und Lipide: Wie Sie empfindliche Pflanzenöle vor dem Ranzigwerden schützen
Ungesättigte Fettsäuren, Tocopherole und empfindliche Pflanzenextrakte besitzen ungesättigte Doppelbindungen, die begierig mit Luftsauerstoff reagieren. Bei WALDKERN legen wir größten Wert auf den Erhalt dieser bioaktiven Bindungen: Hier erfahren Sie, wie Sie das Ranzigwerden von Ölen verhindern und den Nährstoffgehalt bis zum letzten Tropfen sichern.
1. Der Prozess der Lipidperoxidation
Trifft molekularer Sauerstoff auf freie Fettmoleküle, entstehen über eine Kettenreaktion Hydroperoxide und flüchtige Aldehyde. Das Öl riecht und schmeckt ranzig und verliert seine zellschützenden Eigenschaften. Durch sauerstoffarme Abfüllung und dichte Verschlüsse wird dieser Prozess im Vorfeld minimiert.
2. Angebrochene Öle zügig verbrauchen
Mit jeder Pipettenentnahme gelangt frischer Sauerstoff in den Kopfraum der Flasche. Wir empfehlen, angebrochene Flaschen mit flüssigem Vitamin E oder Algenöl innerhalb von 60 bis 90 Tagen kontinuierlich aufzubrauchen.
3. Kühle Lagerung für Flüssigextrakte
Während feste Kapseln nicht gekühlt werden müssen, profitieren flüssige Pflanzenöle nach dem Öffnen von einer kühlen Umgebung (10–15 °C) oder dem Gemüsefach des Kühlschranks.
WALDKERN Frische-Garantie:
Verschließen Sie Ölflaschen sofort nach dem Träufeln fest und brauchen Sie flüssige Spezialpräparate nach Anbruch innerhalb von 2 bis 3 Monaten auf.